
{"id":4256,"date":"2016-05-21T14:22:46","date_gmt":"2016-05-21T14:22:46","guid":{"rendered":"http:\/\/rc-segeln.dyndns.org\/?page_id=4256"},"modified":"2026-10-11T19:03:05","modified_gmt":"2026-10-11T19:03:05","slug":"regatta","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rc-segeln.privatedns.org\/?page_id=4256","title":{"rendered":"&#8222;Regatta&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/rc-segeln.privatedns.org\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/RegattaSetup-2.0.zip\">Download letzte Version<\/a><\/p>\n<h1>Regatta \u2013 Grundlegende Bedienung<\/h1>\n<p>Diese Beschreibung gilt f\u00fcr Regatta Version 2.0 (Oktober 2026).<\/p>\n<p>Regatta ist ein Programm f\u00fcr Windows (Windows 10 und 11), welches die Verwaltung, Buchf\u00fchrung und Auswertung einer Segelregatta, wie sie im RC-Bereich \u00fcblich ist, durchf\u00fchrt und unterst\u00fctzt. Unter Windows 7 und 8.1 sollte es ebenfalls laufen, das ist aber nicht getestet; Windows XP wird von der aktuellen Version nicht mehr unterst\u00fctzt. Es \u00fcbernimmt die Gruppeneinteilung, berechnet nach jedem Lauf die Punkte und die Gruppen f\u00fcr den n\u00e4chsten Lauf, f\u00fchrt den Punktestand samt Streichern und druckt Startaufrufe, Laufergebnisse, Punktest\u00e4nde, Endstand und Urkunden.<\/p>\n<p>Das Programm ist dabei so gestaltet, dass selbst unge\u00fcbte Personen an der Startstelle am See die entsprechende Arbeit nach kurzer Einweisung durchf\u00fchren k\u00f6nnen und dabei kaum bis keine Fehler machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Programm ist mittlerweile vielfach in Europa im Einsatz und hat sich mit der gegebenen Zielsetzung bew\u00e4hrt. Seine Urspr\u00fcnge gehen auf eine Zeit zur\u00fcck, in der Windows XP gerade aktuell war, und in seinen Grundz\u00fcgen wurde es seither nicht wesentlich ver\u00e4ndert. Der Autor sieht auch keine wirkliche Notwendigkeit, die Modestr\u00f6mungen, die seitdem in den Benutzeroberfl\u00e4chen Einzug gehalten haben, mitzumachen. Hauptaugenmerk liegt auf einer auch f\u00fcr Unge\u00fcbte einfachen Bedienung. Zus\u00e4tzliche Schn\u00f6rkel sucht man vergebens.<\/p>\n<p>Die Arbeitsabl\u00e4ufe unterteilen sich in drei gro\u00dfe Themenkreise:<\/p>\n<ul>\n<li>Erfassung der Teilnehmer im Vorfeld einer Regatta<\/li>\n<li>eventuelle Nachkorrekturen am Tag der Regatta sowie Erfassung der Zieleinl\u00e4ufe, wobei das Programm die Gruppenverteilung nach dem gew\u00e4hlten Wertungssystem bestimmt<\/li>\n<li>Drucken der Ergebnisse sowie Drucken bzw. Vervollst\u00e4ndigen von vorgedruckten Urkunden<\/li>\n<\/ul>\n<h1 id=\"inhalt\">Inhalt<\/h1>\n<ul>\n<li><a href=\"#grundprinzip\">1. Das Grundprinzip<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#neue-regatta\">2. Eine neue Regatta anlegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#teilnehmer\">3. Teilnehmer erfassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#seglerdatenbank\">4. Die Seglerdatenbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#start\">5. Die Regatta starten und das Wertungssystem w\u00e4hlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#hauptfenster\">6. Das Hauptfenster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#zieleinlauf\">7. Den Zieleinlauf eingeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#strafpunkte\">8. Strafpunkte und Streicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#drucken\">9. Drucken w\u00e4hrend der Regatta<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#endstand\">10. Die Regatta abschlie\u00dfen: Endstand und Urkunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#drucklayouts\">11. Drucklayouts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#ftp\">12. Zwischenstand im Internet ver\u00f6ffentlichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#einstellungen\">13. Einstellungen, Speichern und Ablageorte<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2 id=\"grundprinzip\">1. Das Grundprinzip<\/h2>\n<p>Eine Regatta ist eine Datei mit der Endung .rgt. Sie enth\u00e4lt die Eigenschaften der Regatta, alle Teilnehmer, das gew\u00e4hlte Wertungssystem und alle L\u00e4ufe mit ihren Ergebnissen. Es k\u00f6nnen mehrere Regatten gleichzeitig ge\u00f6ffnet sein.<\/p>\n<p>Bei gr\u00f6\u00dferen Teilnehmerfeldern segeln nicht alle gleichzeitig. Jeder Lauf (Durchgang) besteht aus mehreren Gruppen (A, B, C \u2026), die nacheinander starten. Ein Lauf ist abgeschlossen, wenn f\u00fcr alle seine Gruppen der Zieleinlauf eingegeben ist.<\/p>\n<p>Die Einteilung des ersten Laufs ergibt sich aus den Losnummern. F\u00fcr jeden weiteren Lauf berechnet das Programm die Gruppen aus den Ergebnissen \u2013 nach welchen Regeln, bestimmt das Wertungssystem (Flottensystem, MSS-System oder HMS-System).<\/p>\n<p>Wie beim Segeln \u00fcblich gilt: weniger Punkte sind besser. Der Punktestand ber\u00fccksichtigt nur vollst\u00e4ndig abgeschlossene L\u00e4ufe. Ab einer einstellbaren Anzahl von L\u00e4ufen werden die schlechtesten Ergebnisse jedes Teilnehmers gestrichen.<\/p>\n<p>Nach jeder Eingabe rechnet das Programm sofort neu: Punkte, Streicher, Rangfolge und \u2013 sobald ein Lauf vollst\u00e4ndig ist \u2013 die Einteilung des n\u00e4chsten Laufs. Auf Wunsch speichert es danach automatisch, druckt und l\u00e4dt den Zwischenstand auf einen Webserver.<\/p>\n<h2 id=\"neue-regatta\">2. Eine neue Regatta anlegen<\/h2>\n<p>Ehe die Teilnehmer einer Regatta erfasst werden, muss die Regatta zun\u00e4chst erzeugt werden: Men\u00fcpunkt &#8222;Datei \/ Neu&#8220;.<\/p>\n<p>Das Programm fragt die grundlegenden Eigenschaften der Regatta ab. Wichtig sind der &#8222;Name der Regatta&#8220; und die (Boots-)&#8220;Klasse&#8220;, tauchen diese beiden Informationen doch auf den meisten Ausdrucken auf. Beim &#8222;Veranstalter&#8220; wird der veranstaltende Verein eingetragen. Die Namen der Personen in der Startstelle bzw. die der Beobachter und der Jury haben mehr dokumentarischen Charakter und werden oft einfach leer gelassen.<\/p>\n<p>Wertungssystem, Gruppen usw. werden erst beim Starten der Regatta festgelegt, wenn die Teilnehmerzahl feststeht.<\/p>\n<p>Nach OK fragt das Programm nach einem Dateinamen. Das ist wichtig: Regatta speichert nach jeder \u00c4nderung automatisch in diese Datei, so dass bei einem Rechnerabsturz oder Stromausfall am See der letzte Stand immer erhalten bleibt.<\/p>\n<p>Alle Angaben lassen sich sp\u00e4ter \u00fcber den Men\u00fcpunkt &#8222;Regatta \/ Eigenschaften&#8220; \u00e4ndern.<\/p>\n<h2 id=\"teilnehmer\">3. Teilnehmer erfassen<\/h2>\n<p>Die Erfassung der Teilnehmer findet vorzugsweise in den Tagen und Wochen vor der eigentlichen Regatta statt. Unmittelbar vor der Regatta kann die Teilnehmerliste noch \u00fcberarbeitet werden, um zum Beispiel nicht gemeldete Teilnehmer nachzutragen oder nicht angereiste Teilnehmer zu entfernen.<\/p>\n<p>Zust\u00e4ndig daf\u00fcr ist der Teilnehmer-Dialog, der \u00fcber den Men\u00fcpunkt &#8222;Regatta \/ Teilnehmer&#8220; erreicht wird. \u00dcber die Schaltfl\u00e4chen &#8222;Neu&#8220; bzw. &#8222;L\u00f6schen&#8220; wird ein neuer Teilnehmer erzeugt bzw. der ausgew\u00e4hlte Teilnehmer gel\u00f6scht. Die Daten des ausgew\u00e4hlten Teilnehmers werden unten links bearbeitet:<\/p>\n<ul>\n<li>Name bzw. Vorname: Es hat sich bew\u00e4hrt, diese beiden Informationen zu trennen, um ein einheitliches Schema Familienname\/Vorname in den Listen und Ausdrucken zu gew\u00e4hrleisten. In manchen Eins\u00e4tzen werden die Familiennamen zus\u00e4tzlich einheitlich in Gro\u00dfbuchstaben geschrieben, um sie auf den Ausdrucken eindeutig erkennen zu k\u00f6nnen. Gerade bei Teilnehmern aus anderen Sprachkreisen ist das sonst f\u00fcr Sprach- und Kulturunkundige oft schwierig \u2013 in China etwa wird der Familienname an erster Stelle genannt, im deutschen Sprachraum \u00fcblicherweise der Vorname.<\/li>\n<li>Verein: Die Angabe ist nicht unbedingt notwendig, wird aber von den Teilnehmern meist als nette Geste empfunden, wenn der Name ihres Vereins auf den Ausdrucken auftaucht. Ein bereits eingegebener Verein kann aus der Liste gew\u00e4hlt werden.<\/li>\n<li>Segelnummer: Die Segelnummer dient im Programm zur Identifikation eines Teilnehmers. Bei den Zieleinl\u00e4ufen schreibt die Startstellenmannschaft normalerweise nur die Segelnummern mit. Es ist daher unumg\u00e4nglich, dass die Segelnummer mit der Beschriftung im Segel \u00fcbereinstimmt. Da dies nicht immer der Fall ist, gibt es zwei Segelnummern. Die erste ist die Segelnummer, die dem Segler zugewiesen wurde. Die zweite ist die Nummer, die bei dieser Veranstaltung tats\u00e4chlich auf seinem Schiff steht, falls sie abweicht \u2013 etwa weil er sich ein Schiff ausgeliehen hat oder zwei Teilnehmer dieselbe Nummer haben. Ist die zweite Segelnummer eingetragen, verwendet das Programm sie \u00fcberall dort, wo es um die Abwicklung am See geht: im Hauptfenster, im Zieleinlauf, auf Startaufrufen, Laufergebnissen, Punktestand und Teilnehmerliste sowie beim FTP-Upload. Endstand, Urkunden und Lauf\u00fcbersicht enthalten dagegen die zugewiesene Segelnummer. Man k\u00f6nnte zwar auch einfach die Segelnummer selbst \u00e4ndern, die Praxis hat aber gezeigt, dass das Zur\u00fcck\u00e4ndern nach der Regatta oft vergessen wird.<\/li>\n<li>Frequenzband und Quarze: Diese Angaben haben an Bedeutung verloren, da die meisten Teilnehmer mittlerweile mit 2,4-GHz-Anlagen fahren, bei denen es keine Kan\u00e4le gibt. Bei \u00e4lteren Anlagen sollten sie korrekt eingetragen werden, damit sie auf der Teilnehmerliste erscheinen und Quarzkollisionen erkannt werden. Die Schaltfl\u00e4che &#8222;Quarz\u00fcbersicht&#8220; zeigt, wer welche Quarze hat, die Schaltfl\u00e4che &#8222;Kanalzuteilung&#8220; sucht (wenn m\u00f6glich) eine kollisionsfreie Zuteilung.<\/li>\n<li>Jugendlicher und die beiden Ranglisten: Diese Angaben sind von Belang, wenn das Programm entsprechende getrennte Auswertungen machen soll. Die Bezeichnungen der beiden Ranglisten sind frei einstellbar (&#8222;Bearbeiten \/ Einstellungen&#8220;). Damit ist es zum Beispiel m\u00f6glich, bei einer internationalen Regatta, die gleichzeitig nationale Meisterschaft ist, ein Endergebnis zu drucken, in dem nur die f\u00fcr diese Meisterschaft berechtigten Teilnehmer auftauchen \u2013 und das auch noch getrennt nach Jugendlichen und Senioren.<\/li>\n<li>Losnummer: Praktisch alle Wertungssysteme sehen vor, dass die Verteilung der Teilnehmer auf die Gruppen im ersten Lauf nach dem Losprinzip erfolgt. Ausgelost werden kann von Hand, die gezogenen Losnummern werden dann eingetragen. Oder das Programm lost selbst aus (Schaltfl\u00e4che &#8222;Auslosung&#8220;). Bei Auslosung von Hand ist darauf zu achten, dass jede Losnummer nur einmal vorkommt. Die Nummern m\u00fcssen nicht l\u00fcckenlos aufeinanderfolgen, es reicht, wenn sich eine eindeutige Reihenfolge ergibt. Fehlt eine Losnummer oder ist eine doppelt vergeben, verweigert das Programm den Start der Regatta mit einem entsprechenden Hinweis.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere Schaltfl\u00e4chen: &#8222;Datenbank&#8220; \u00f6ffnet die Seglerdatenbank (siehe <a href=\"#seglerdatenbank\">Abschnitt 4<\/a>), &#8222;Drucken&#8220; druckt die Teilnehmerliste, &#8222;Exportieren&#8220; schreibt sie als Textdatei.<\/p>\n<p>Hinweis zu den Listen: In allen Dialogen mit Listen ist die Titelzeile der Liste gleichzeitig Kommandozentrale f\u00fcr die Sortierung. Ein Klick auf eine Spalten\u00fcberschrift sortiert die Liste nach dieser Spalte \u2013 in dieser Reihenfolge wird die Teilnehmerliste auch gedruckt. Das ist praktisch, wenn die Teilnehmerliste f\u00fcr den Aushang mal nach Namen, mal nach Segelnummer sortiert werden soll, oder wenn bei vielen Teilnehmern ein bestimmter gesucht wird. Die Spaltenbreiten lassen sich, wie unter Windows \u00fcblich, durch Ziehen an der Trennstelle anpassen. Sie werden vom Programm gespeichert, die Einstellung muss also f\u00fcr einen Bildschirm nur einmal vorgenommen werden.<\/p>\n<p>\u00c4nderungen w\u00e4hrend der Regatta: Jede zu einem Teilnehmer geh\u00f6rende Information kann zu jedem Zeitpunkt ge\u00e4ndert werden und wird sofort bei allen Anzeigen und Ausdrucken ber\u00fccksichtigt. Lediglich das Hinzuf\u00fcgen bzw. Entfernen eines Teilnehmers ist problematisch, weil sich dadurch die Gruppenverteilungen massiv ver\u00e4ndern. Siehe dazu <a href=\"#start\">Abschnitt 5<\/a>.<\/p>\n<p>Teilnehmer aus der Wertung nehmen: Im Zweifel ist es besser, einen Teilnehmer zun\u00e4chst &#8222;mitlaufen&#8220; zu lassen, selbst wenn er dann nicht auftaucht. Um ihn nicht in den Ausdrucken erscheinen zu lassen, gibt man ihm im Zieleinlauf von Hand so viele Punkte, dass er insgesamt auf 5000 oder mehr kommt. Er erscheint dann nicht mehr im Punktestand, im Endstand, in Startaufrufen und Laufergebnissen. In der Teilnehmerliste bleibt er stehen.<\/p>\n<h2 id=\"seglerdatenbank\">4. Die Seglerdatenbank<\/h2>\n<p>Die Seglerdatenbank sammelt Segler unabh\u00e4ngig von einer bestimmten Regatta. Wer regelm\u00e4\u00dfig dieselben Teilnehmer hat, gibt sie einmal ein und \u00fcbernimmt sie bei jeder neuen Regatta mit wenigen Klicks.<\/p>\n<p>Ge\u00f6ffnet wird sie im Teilnehmer-Dialog mit der Schaltfl\u00e4che &#8222;Datenbank&#8220;:<\/p>\n<ul>\n<li>Neu \/ L\u00f6schen: Segler in der Datenbank anlegen oder entfernen<\/li>\n<li>aktuellen Segler in die Regatta \u00fcbernehmen: \u00fcbernimmt den ausgew\u00e4hlten Segler als Teilnehmer (geht auch mit einem Doppelklick)<\/li>\n<li>Segler aus der aktuellen Regatta in die Datenbank aufnehmen: legt alle Teilnehmer der Regatta, die noch nicht in der Datenbank sind, dort ab; bei bereits vorhandenen werden Verein, Frequenzband und Quarze aktualisiert. Familiennamen speichert die Datenbank in Gro\u00dfbuchstaben.<\/li>\n<li>Beenden: speichert die Datenbank und schlie\u00dft den Dialog<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Seglerdatenbank ist die Datei SailDB.json im Ordner Dokumente\\Regatta. Bis Version 1.57 hie\u00df sie SailDB.DAT; eine solche \u00fcbernimmt Regatta beim ersten \u00d6ffnen der Seglerdatenbank automatisch, die alte Datei bleibt dabei unver\u00e4ndert.<\/p>\n<h2 id=\"start\">5. Die Regatta starten und das Wertungssystem w\u00e4hlen<\/h2>\n<p>Ist die Regatta erzeugt und sind die Teilnehmer erfasst, r\u00fcckt am Regattatag irgendwann der erste Start n\u00e4her. Jetzt wird die Regatta gestartet: Men\u00fcpunkt &#8222;Regatta \/ Start&#8220;.<\/p>\n<p>Damit eine Regatta gestartet werden kann, m\u00fcssen alle Teilnehmer \u00fcber eine g\u00fcltige Losnummer verf\u00fcgen. Das Programm pr\u00fcft dies und weist gegebenenfalls darauf hin; die Losnummern werden dann im Teilnehmer-Dialog nachgetragen.<\/p>\n<p>Jetzt werden die noch fehlenden Eigenschaften der Regatta festgelegt. Die erste grundlegende Entscheidung betrifft das Wertungssystem. Zur Verf\u00fcgung stehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Flottensystem: Dieses System war noch vor einigen Jahren das in Europa \u00fcbliche. Nach drei Einteilungsl\u00e4ufen, in denen die Gruppen jeweils neu gemischt werden, beginnen die Hauptl\u00e4ufe. Nach jedem kompletten Durchgang steigen die Besten einer Gruppe in die n\u00e4chsth\u00f6here Gruppe auf und im Gegenzug die Schlechtesten in die n\u00e4chsttiefere Gruppe ab. Das ist insofern von Bedeutung, als die Gruppen unterschiedlich bewertet werden: Die Platzierungen werden \u00fcber alle Gruppen durchgez\u00e4hlt, der Erste der Gruppe B erh\u00e4lt also mehr Punkte als der Letzte der Gruppe A.<\/li>\n<li>HMS-System: Dieses System vermeidet einen wesentlichen Schwachpunkt des Flottensystems. Steigt man dort wegen eines technischen Defekts oder sonst unverschuldet in eine tiefere Gruppe ab, kassiert man daf\u00fcr zweimal eine h\u00f6here Punktewertung: einmal im Lauf des Abstiegs und ein zweites Mal, wenn man sich in der tieferen Gruppe so weit vorne platziert, dass man wieder aufsteigt, aber trotzdem deren Gruppenpunkte erh\u00e4lt. Im HMS-System segeln Aufsteiger dagegen sofort, noch im selben Durchgang, in der n\u00e4chsth\u00f6heren Gruppe mit. Durch ihren Aufstieg erhalten sie also noch keine Punktewertung, sondern werden dem Feld der n\u00e4chsth\u00f6heren Gruppe zugeschlagen. Begonnen wird darum jeweils mit der niedrigsten Gruppe. Gerade in den ersten Durchg\u00e4ngen sind die Gruppengr\u00f6\u00dfen manchmal nicht ganz leicht zu durchschauen. Sie sind so ausgelegt, dass Punktegleichheit nicht dazu f\u00fchren kann, in unterschiedliche Gruppen eingeteilt zu werden. Auch wenn es auf den ersten Blick oft nicht so aussieht: Da geht alles mit rechten Dingen zu.<br \/>\nEinen kleinen Nachteil hat das HMS-System allerdings, vor allem bei nur zwei Gruppen: Ein Segler, der leistungsm\u00e4\u00dfig genau an der Grenze zwischen den Gruppen liegt, segelt praktisch jeden einzelnen Lauf mit. Er steigt in Gruppe B ab, segelt dort sofort mit (weil B zuerst startet), steigt wieder auf, segelt anschlie\u00dfend auch den A-Lauf mit, steigt danach wieder ab, und so fort. Es ist schon vorgekommen, dass Teilnehmer 10 oder mehr L\u00e4ufe direkt hintereinander ohne Pause gesegelt sind.<\/li>\n<li>MSS-System: Hier ist die Gruppeneinteilung nur noch eine formale Sache. Es spielt keine Rolle, in welcher Gruppe gesegelt wird, eine Punktebestrafung durch eine vermeintlich &#8222;tiefere&#8220; Gruppe gibt es nicht. Stattdessen werden die Teilnehmer aller Gruppen gleich anhand der Einlaufreihenfolge in ihrer Gruppe bewertet. Die Gruppenverteilung im n\u00e4chsten Durchgang erfolgt durch simples Abz\u00e4hlen in dieser Einlaufreihenfolge, so dass die Teilnehmer st\u00e4ndig durchmischt werden. Im Laufe einer Regatta segelt daher jeder irgendwann einmal mit jedem anderen. Nebeneffekte: Die harten K\u00e4mpfe um die begehrten Aufstiegspl\u00e4tze entfallen. Daf\u00fcr segeln die Besten auch immer mit den Schw\u00e4chsten, was insbesondere in der Startphase manchmal zu unn\u00f6tigen Kontakten f\u00fchrt. Auch bleiben die Punkte im Gesamtergebnis tendenziell n\u00e4her beisammen, so dass selbst nach vielen L\u00e4ufen die Punktedifferenzen noch nicht sehr gro\u00df sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hat man sich f\u00fcr ein Wertungssystem entschieden, schl\u00e4gt das Programm selbstt\u00e4tig eine Anzahl an Gruppen anhand der Teilnehmerzahl vor. Diese ist in den einzelnen Systemen leicht verschieden; beim Flotten- und MSS-System liegt die Grenze bei etwa 22 Teilnehmern pro Gruppe. Eine derartige Gruppengr\u00f6\u00dfe ist von einem einzelnen Startstellenleiter allerdings praktisch nicht mehr zu handhaben. Speziell wenig ge\u00fcbte Startstellenleiter sollten deutlich darunter bleiben. Die Anzahl der Gruppen kann daher ver\u00e4ndert werden, das Programm bestimmt dann gleich eine neue Verteilung der Teilnehmer auf die Gruppen. Auch diese l\u00e4sst sich mit &#8222;Manuell&#8220; \u00e4ndern, was im Regelfall aber nicht notwendig ist.<\/p>\n<p>Weiters wird das Punktesystem gew\u00e4hlt: entweder das Low-Point-System, bei dem der Erste 0 Punkte und der Zweite 1,7 Punkte erh\u00e4lt, oder die einfache Wertung mit 1, 2, 3 \u2026 Punkten nach Platz. Alle weiteren erhalten in beiden F\u00e4llen so viele Punkte wie ihr Platz.<\/p>\n<p>Im selben Dialog lassen sich die Streichresultate und (beim Flottensystem) die Strafpunkte kontrollieren, siehe <a href=\"#strafpunkte\">Abschnitt 8<\/a>. Die Streicher-Einstellung wird als Vorgabe f\u00fcr die n\u00e4chste Regatta mit demselben Wertungssystem gemerkt; bei der Installation sind bereits \u00fcbliche Werte eingetragen. Es schadet aber nicht, sie zu kontrollieren.<\/p>\n<p>Nach OK wird der erste Lauf nach den Losnummern eingeteilt. Damit sind alle Vorarbeiten erledigt.<\/p>\n<p>Wichtig: Ab diesem Zeitpunkt ist die Teilnehmerliste als eingefroren zu betrachten. Wird nach dem Start trotzdem ein Teilnehmer hinzugef\u00fcgt oder gel\u00f6scht, warnt das Programm: Die Regatta muss dann neu gestartet werden, und alle bisherigen Laufergebnisse gehen verloren. Aus logistischen Gr\u00fcnden geht es nicht anders. Wie sollten zum Beispiel Disqualifikationen bewertet werden, bei denen im Prinzip die Anzahl der Teilnehmer als Strafpunkte vergeben wird \u2013 gilt die Anzahl vor oder nach der Hinzunahme? Auch kann ein neuer Teilnehmer in manchen Wertungssystemen, vor allem in den ersten L\u00e4ufen, die komplette Gruppeneinteilung ung\u00fcltig machen. Ebenso l\u00e4sst sich das Wertungssystem nach dem Start nicht mehr wechseln; ein erneutes &#8222;Regatta \/ Start&#8220; beginnt die Regatta von vorn.<\/p>\n<p>Fallen dagegen im Laufe der Regatta mehrere Teilnehmer aus oder wird eine Gruppe zu gro\u00df, kann der aktuelle, noch nicht gesegelte Lauf mit &#8222;Regatta \/ Gruppenaufteilung \u00e4ndern&#8220; neu eingeteilt werden (beim Flottensystem ab dem 4. Lauf, beim MSS-System ab dem 2. und beim HMS-System ab dem 3. Lauf).<\/p>\n<h2 id=\"hauptfenster\">6. Das Hauptfenster<\/h2>\n<p>F\u00fcr die praktische Arbeit am See hat es sich bew\u00e4hrt, mit dem Men\u00fcpunkt &#8222;Fenster \/ Neues Fenster&#8220; ein zweites Fenster zu \u00f6ffnen und beide mit &#8222;Fenster \/ Nebeneinander&#8220; anordnen zu lassen. Jedes Fenster l\u00e4sst sich in einem von zwei Modi betreiben: &#8222;Punktestand&#8220; oder &#8222;L\u00e4ufe&#8220;. Umgeschaltet wird links oben in der Werkzeugleiste des Fensters. Sinnvoll ist es, ein Fenster auf &#8222;Punktestand&#8220; zu stellen, um jederzeit den bisher erzielten Stand zu sehen, w\u00e4hrend sich im Modus &#8222;L\u00e4ufe&#8220; die eigentliche Arbeit des Bedienpersonals abspielt. Wie viele Fenster offen waren und was sie zeigten, wird mit der Regatta gespeichert. In jedem Fenster gibt es eine Schaltfl\u00e4che mit einem Druckersymbol, die den aktuellen Inhalt des Fensters zum Drucker schickt.<\/p>\n<p>Punktestand: Hier gibt es nicht viel zu sagen. Es handelt sich um die nach Punkten sortierte Liste des aktuellen Zwischenstandes, bereits um die Streicher bereinigt. Ber\u00fccksichtigt werden nur vollst\u00e4ndig vorliegende Durchg\u00e4nge. Bei Punktegleichheit haben mehrere Teilnehmer denselben Rang.<\/p>\n<p>L\u00e4ufe: Angezeigt wird die Liste der Teilnehmer einer Gruppe eines Laufes. F\u00fcr eine Gruppe, die noch nicht gesegelt ist, ist das der Startaufruf, f\u00fcr eine bereits gesegelte das Laufergebnis mit Punkten und der Gruppe im n\u00e4chsten Lauf. Mit den Schaltfl\u00e4chen in der Werkzeugleiste (oder im Men\u00fc &#8222;L\u00e4ufe&#8220;) wird zwischen den L\u00e4ufen und den Gruppen eines Laufes gewechselt, so dass jeder beliebige Lauf und jede Gruppe ansteuerbar ist. Im Normalfall ist das aber nicht notwendig: Das Programm wechselt selbstt\u00e4tig zur n\u00e4chsten zu fahrenden Gruppe, sobald ein Zieleinlauf eingegeben wurde.<\/p>\n<p>Die Schrift der Anzeige wird mit &#8222;Ansicht \/ Schriftart&#8220; eingestellt.<\/p>\n<h2 id=\"zieleinlauf\">7. Den Zieleinlauf eingeben<\/h2>\n<p>Die wichtigste Schaltfl\u00e4che ist die Schaltfl\u00e4che &#8222;Zieleinlauf&#8220; (das Symbol mit der schwarz-wei\u00df karierten Zielflagge, auch im Men\u00fc &#8222;L\u00e4ufe \/ Zieleinlauf&#8220;). Sie \u00f6ffnet den Dialog, in dem der Bediener den Zieleinlauf der angezeigten Gruppe &#8222;eingibt&#8220;.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich muss dabei so gut wie nie getippt werden. Im linken Teil des Dialogs sind alle Teilnehmer der Gruppe aufgef\u00fchrt, sortiert nach der Segelnummer (ohne Ber\u00fccksichtigung einer Nationenkennung wie &#8222;GER&#8220;). Der Bediener \u00fcbernimmt die Teilnehmer in der Reihenfolge des Einlaufs mit einem Doppelklick in die eigentliche Einlaufliste rechts. Das Programm ermittelt selbstt\u00e4tig die Punkte f\u00fcr die Platzierung und die Gruppe im darauffolgenden Durchgang.<\/p>\n<p>Stimmt die Einlaufreihenfolge nicht \u2013 sei es, dass sich der Bediener verklickt hat, oder dass die Reihung nachtr\u00e4glich durch die Startstelle oder die Jury ver\u00e4ndert wird \u2013, kann eingegriffen werden. Zum einen l\u00e4sst sich ein einzelner Teilnehmer rechts ausw\u00e4hlen und mit den Pfeil-Schaltfl\u00e4chen in der Reihung verschieben. Zum anderen lassen sich f\u00fcr den ausgew\u00e4hlten Teilnehmer unten einstellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wertung: normal, DNS (nicht gestartet), DNF (Lauf nicht beendet), FIDRO (disqualifiziert durch die Startstelle), DSQ (disqualifiziert durch die Jury) oder DND (disqualifiziert, nicht streichbar). Teilnehmer mit Sonderwertung werden automatisch hinter die normal gewerteten gereiht.<\/li>\n<li>Punkte: die berechneten Punkte lassen sich von Hand festlegen.<\/li>\n<li>Neue Gruppe: die Gruppe im n\u00e4chsten Lauf l\u00e4sst sich von Hand festlegen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Programm versucht dabei, die Dinge korrekt zu halten. Das ist jedoch nicht immer m\u00f6glich bzw. l\u00e4uft manchmal den Absichten der Startstelle zuwider. Deshalb sollte man nach jedem h\u00e4ndischen Eingriff die komplette Einlaufliste auf Korrektheit \u00fcberpr\u00fcfen!<\/p>\n<p>Mit OK wird der Zieleinlauf \u00fcbernommen. Er muss nicht in einem Zug eingegeben werden: Ein unvollst\u00e4ndiger Einlauf bleibt offen und kann sp\u00e4ter fertig eingegeben werden. Ist mit der Gruppe der ganze Lauf abgeschlossen, legt das Programm sofort den n\u00e4chsten Lauf an und springt dorthin.<\/p>\n<p>Auf diese Art werden nacheinander die einzelnen L\u00e4ufe der Regatta behandelt: Der Zieleinlauf wird erfasst, und das Programm k\u00fcmmert sich um den Rest, wie die Verteilung der Starter auf die Gruppen des n\u00e4chsten Durchgangs.<\/p>\n<p>Falsche Gruppe: Weil das Programm dar\u00fcber Buch f\u00fchrt, wer in welcher Gruppe startet, und im Zieleinlauf nur diese Teilnehmer anbietet, kann sich niemand in einen Zieleinlauf &#8222;einschmuggeln&#8220;, in dem er gar nicht h\u00e4tte starten sollen. In der Praxis kommt es manchmal vor, dass Teilnehmer in einer falschen Gruppe mitsegeln. Bemerkt wird das sp\u00e4testens bei der Eingabe, wenn die Startstelle einen Einlauf notiert hat, den das Programm gar nicht anbietet. Dann bleibt nichts anderes \u00fcbrig, als diesen Einlauf zu ignorieren; der Teilnehmer muss in seiner richtigen Gruppe noch einmal starten. Ein eventuell gutes Ergebnis l\u00e4sst sich ihm nicht &#8222;gutschreiben&#8220;. Das ist auch gar nicht gewollt, denn die Teilnehmer sollten selbst darauf achten, in der richtigen Gruppe zu segeln.<\/p>\n<p>\u00c4ltere L\u00e4ufe \u00e4ndern: Auch bereits abgeschlossene L\u00e4ufe k\u00f6nnen nachtr\u00e4glich ge\u00e4ndert werden. Betrifft die \u00c4nderung den Lauf vor dem aktuellen, fragt das Programm, ob der aktuelle Lauf neu eingeteilt werden soll. Bei noch \u00e4lteren L\u00e4ufen wird nur der Punktestand neu berechnet.<\/p>\n<h2 id=\"strafpunkte\">8. Strafpunkte und Streicher<\/h2>\n<p>F\u00fcr die Sonderf\u00e4lle im Zieleinlauf gilt:<\/p>\n<ul>\n<li>DNS, DNF, FIDRO: Punkte wie der letzte Platz in dieser Gruppe plus Zuschlag<\/li>\n<li>DSQ: Punkte wie der letzte Platz aller Teilnehmer plus Zuschlag<\/li>\n<li>DND: wie DSQ, dieses Ergebnis wird aber nie gestrichen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Den Zuschlag legt der Dialog &#8222;Strafpunkte&#8220; fest (Vorgabe: 0 Punkte).<\/p>\n<p>\u00dcblich ist es, nach jedem 5. kompletten Durchgang ein weiteres Streichresultat zuzulassen: Bei jedem Teilnehmer werden dann die jeweils schlechtesten Ergebnisse nicht gewertet. Die Tabelle dazu steht im Dialog &#8222;Streicher&#8220; (Vorgabe beim Flotten- und MSS-System: 1 Streicher ab 5 L\u00e4ufen, 2 ab 10, 3 ab 15 \u2026; beim HMS-System ab 5, 11, 20 und 28 L\u00e4ufen).<\/p>\n<p>Beide Einstellungen gibt es beim Start der Regatta und unter &#8222;Regatta \/ Eigenschaften&#8220;. \u00c4nderungen wirken sich sofort auf den Punktestand aus.<\/p>\n<h2 id=\"drucken\">9. Drucken w\u00e4hrend der Regatta<\/h2>\n<p>Ist ein Zieleinlauf eingegeben, wird es Zeit, die entsprechenden Papiere auszudrucken. Das kann von Hand erfolgen, oder das Programm druckt automatisch.<\/p>\n<p>Von Hand: In jedem Fenster gibt es eine Schaltfl\u00e4che mit einem Druckersymbol. Durch Navigieren zum entsprechenden Lauf bzw. zur Gruppe kann so auch im Nachhinein jeder beliebige Startaufruf und jedes Gruppenergebnis gedruckt werden.<\/p>\n<p>Automatisch: Ein- und ausgeschaltet wird das automatische Drucken \u00fcber den Men\u00fcpunkt &#8222;Bearbeiten \/ Einstellungen&#8220;. Das Programm druckt dann ohne R\u00fcckfrage nach jedem Zieleinlauf das Laufergebnis und nach jedem vollst\u00e4ndigen Lauf die Startaufrufe aller Gruppen des n\u00e4chsten Laufs sowie den Punktestand. Es kann durchaus sinnvoll sein, das automatische Drucken erst einzuschalten, wenn die Regatta gestartet ist und die ersten L\u00e4ufe gefahren sind.<\/p>\n<p>Weitere Ausdrucke:<\/p>\n<ul>\n<li>Regatta\u00fcbersicht: &#8222;Regatta \/ Eigenschaften&#8220;, Schaltfl\u00e4che &#8222;Drucken&#8220;<\/li>\n<li>Teilnehmerliste: &#8222;Regatta \/ Teilnehmer&#8220;, Schaltfl\u00e4che &#8222;Drucken&#8220;<\/li>\n<li>Lauf\u00fcbersicht (alle Teilnehmer mit den Ergebnissen jedes Laufs): &#8222;L\u00e4ufe \/ Lauf\u00fcbersicht&#8220;, Schaltfl\u00e4che &#8222;Drucken&#8220;<\/li>\n<li>Endstand und Urkunden: siehe <a href=\"#endstand\">Abschnitt 10<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Aussehen jedes Ausdrucks bestimmt ein Drucklayout (siehe <a href=\"#drucklayouts\">Abschnitt 11<\/a>).<\/p>\n<p>Der im Druckerdialog oder unter &#8222;Datei \/ Druckereinrichtung&#8220; gew\u00e4hlte Drucker bleibt f\u00fcr weitere Ausdrucke eingestellt, bis das Programm beendet wird. Auch das automatische Drucken verwendet diesen Drucker.<\/p>\n<p>Ein Hinweis zur Wahl des Druckers: Da Regatten bei jeder Witterung stattfinden, sind Tintenstrahldrucker nicht unbedingt empfehlenswert, denn ihre Ausdrucke sind nicht wasserfest. Selbst der Versuch, die Aush\u00e4nge gegen N\u00e4sse zu sch\u00fctzen, ist oft nicht von Erfolg gekr\u00f6nt. Die Luftfeuchtigkeit setzt dem Papier zu, und die nassen H\u00e4nde der Teilnehmer tun ihr \u00dcbriges, um die Tinte verlaufen zu lassen. Hier sind (einfache) Laserdrucker eindeutig \u00fcberlegen.<\/p>\n<h2 id=\"endstand\">10. Die Regatta abschlie\u00dfen: Endstand und Urkunden<\/h2>\n<p>Auch nach dem allerletzten Lauf legt das Programm einen weiteren Lauf an \u2013 es kann ja nicht wissen, dass die Regatta zu Ende ist. Diesen \u00fcberz\u00e4hligen Lauf mit &#8222;L\u00e4ufe \/ Letzten Lauf l\u00f6schen&#8220; entfernen.<\/p>\n<p>Dann werden die Ergebnislisten gedruckt. Das k\u00f6nnte man zwar in einem Fenster tun, das auf &#8222;Punktestand&#8220; geschaltet ist. Aus Gr\u00fcnden des Druckbildes ist es jedoch sinnvoller, dazu den Men\u00fcpunkt &#8222;Datei \/ Endstand drucken&#8220; zu benutzen. Das Programm verwendet dann ein eigenes Drucklayout, so dass der Endstand eine andere Erscheinungsform haben kann. Im Dialog wird gew\u00e4hlt, f\u00fcr wen (allgemeine Klasse, Junioren, alle Teilnehmer) und nach welcher Wertung (kompletter Endstand, Rangliste 1, Rangliste 2) gedruckt wird \u2013 auch mehreres zugleich, dann entsteht je ein eigener Ausdruck. Die Ranglisten funktionieren nat\u00fcrlich nur, wenn die Teilnehmer bei der Erfassung korrekt zugeordnet wurden.<\/p>\n<p>Der Men\u00fcpunkt &#8222;Fenster \/ Urkunden&#8220; zeigt die Urkunden am Bildschirm, eine je Teilnehmer in der Reihenfolge des Ergebnisses. Im Rahmen des Fensters wird gew\u00e4hlt, f\u00fcr wen und nach welcher Wertung; die Druckerschaltfl\u00e4che druckt alle Urkunden der gew\u00e4hlten Auswahl. Werden vorgedruckte Urkunden verwendet, muss das Layout so eingerichtet sein, dass Name, Rang usw. genau an die freien Stellen der Urkunde gedruckt werden.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Datei \/ Exportieren&#8220; l\u00e4sst sich der Punktestand zus\u00e4tzlich als HTML-Tabelle oder als Textdatei (z.B. f\u00fcr eine Tabellenkalkulation) speichern.<\/p>\n<h2 id=\"drucklayouts\">11. Drucklayouts<\/h2>\n<p>Das im Programm verwendete System f\u00fcr Ausdrucke beruht auf dem Prinzip Formular und Inhalt. Dem Programm werden Layout-Dateien (Endung .rep) zur Verf\u00fcgung gestellt, in denen beschrieben ist, wie ein Ausdruck auszusehen hat und welche Informationen jeweils gedruckt werden sollen. Das Programm erg\u00e4nzt dann die entsprechenden Informationen aus dem laufenden Zwischenstand und druckt die so entstandenen Seiten aus.<\/p>\n<p>Die einzelnen Druckbereiche (und damit Layouts) sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Eigenschaften der Regatta<\/li>\n<li>Teilnehmerliste<\/li>\n<li>Punktestand (Zwischenstand)<\/li>\n<li>Endstand<\/li>\n<li>Startaufrufe (ist hier kein eigenes Layout eingestellt, wird das Layout f\u00fcr die Laufergebnisse verwendet)<\/li>\n<li>Laufergebnisse<\/li>\n<li>Lauf\u00fcbersicht<\/li>\n<li>Urkunden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein Layout wird aktiviert, indem die entsprechende Layoutdatei im Dialog unter &#8222;Datei \/ Layouts&#8220; ausgew\u00e4hlt wird. Es wird dann sofort bei allen folgenden Ausdrucken verwendet, ein Programmneustart ist nicht erforderlich. Im selben Dialog wird auch festgelegt, ob Punktestand, Teilnehmerliste und Laufergebnisse f\u00fcr alle Teilnehmer, f\u00fcr die allgemeine Klasse und\/oder f\u00fcr die Junioren gedruckt werden. Die mitgelieferten Layouts liegen im Ordner Dokumente\\Regatta\\Layout.<\/p>\n<p>Zur Bearbeitung der Layouts und zur Erstellung neuer Layouts gibt es den Layout-Editor LayoutEd, der zusammen mit Regatta installiert wird und eine eigene Hilfe hat. Es wird empfohlen, in den jeweiligen Bereichen von einem der mitgelieferten Layouts auszugehen und bei wesentlichen \u00c4nderungen unter einem neuen Dateinamen zu speichern.<\/p>\n<p>Ein Layout setzt sich aus vier grundlegenden Bauteilen zusammen:<\/p>\n<ul>\n<li>Texte: Das umfasst sowohl feste Texte als auch Texte, in die das Programm Daten aus dem laufenden Bewerb einf\u00fcgt, zum Beispiel den Regattanamen, das aktuelle Datum oder die gesegelte Klasse.<\/li>\n<li>Tabellen: Eine Tabelle besteht aus Spalten, wobei f\u00fcr jede Spalte festgelegt wird, welche Information in ihr ausgegeben wird. Jede Spalte kann individuell in der Breite ver\u00e4ndert werden und eigene Einstellungen f\u00fcr Textausrichtung, Schriftart und Schriftgr\u00f6\u00dfe haben.<\/li>\n<li>Bilder: Sie dienen haupts\u00e4chlich dazu, Logos oder dergleichen auf eine Seite einzubauen. Man sollte damit aber nicht allzu gro\u00dfz\u00fcgig sein, denn gro\u00dfe Bilder machen den Ausdruck langsamer.<\/li>\n<li>Linien: Gedacht zur optischen Gliederung einer Seite, kommen sie eher selten zum Einsatz.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wichtigste Arbeitspferde eines Layouts sind zweifellos Texte und Tabellen. In einem Text werden die vom Programm einzusetzenden Daten durch Schl\u00fcsselw\u00f6rter in eckigen Klammern angegeben, die sogenannten Platzhalter, etwa [Titel] f\u00fcr den Namen der Regatta oder [Klasse]. Der Dialog zur Textbearbeitung in LayoutEd enth\u00e4lt eine Liste aller m\u00f6glichen Platzhalter. In einem Text kann eine beliebige Kombination aus festem Text und Platzhaltern verwendet werden, zum Beispiel &#8222;Klasse: [Klasse]&#8220;.<\/p>\n<p>Zu den Segelnummern: F\u00fcr jeden Teilnehmer stehen in allen Ausdrucken beide Segelnummern (siehe <a href=\"#teilnehmer\">Abschnitt 3<\/a>) zur Verf\u00fcgung, und das Layout entscheidet, welche es druckt. [Segel] ist immer die dem Segler zugewiesene Segelnummer, [Segel2] die bei dieser Veranstaltung benutzte \u2013 also die zweite Segelnummer, wenn eine eingetragen ist, sonst ebenfalls die zugewiesene. Die mitgelieferten Layouts verwenden [Segel] f\u00fcr Endstand, Urkunden und Lauf\u00fcbersicht und [Segel2] f\u00fcr alle anderen Ausdrucke. Achtung bei selbst angepassten Layouts aus \u00e4lteren Programmversionen: Dort hatten die beiden Platzhalter je nach Ausdruck verschiedene Bedeutungen. Ein Startaufruf, Laufergebnis oder Punktestand mit [Segel] druckt jetzt die zugewiesene Nummer; soll dort die bei der Veranstaltung benutzte stehen, im Layout-Editor [Segel] durch [Segel2] ersetzen.<\/p>\n<p>Bei der Erstellung eines Layouts ist es normalerweise notwendig, ein bisschen zu experimentieren und das Layout im Vorfeld einer Regatta anhand fiktiver Laufdaten zu testen (dazu eignen sich die mitinstallierten Beispielregatten). Bei allen Ausdrucken, die ausgeh\u00e4ngt werden, sollte ein Rand f\u00fcr die Befestigung ber\u00fccksichtigt werden. Bei den oft verwendeten Magnettafeln ist das normalerweise der obere und der untere Rand. Die Layoutelemente also nicht zu dicht an diese R\u00e4nder setzen.<\/p>\n<p>Vorgedruckte Urkunden: Oft setzt das Programm nur noch an bestimmten Stellen die Informationen ein, normalerweise den Namen und die Platzierung. Bew\u00e4hrt hat sich folgendes Vorgehen: einen einzelnen Teilnehmer (den mit dem l\u00e4ngsten Namen) auf Schmierpapier ausdrucken und diesen Ausdruck zusammen mit einer echten Urkunde gegen das Licht halten. Die Texte werden dann so lange in Schriftgr\u00f6\u00dfe und Position ver\u00e4ndert, bis alles am richtigen Platz sitzt. Normalerweise geht das sehr schnell, nach vier bis f\u00fcnf Probedrucken stimmen die Positionen. Man sollte dabei aber die Kirche im Dorf lassen: Es ist nicht notwendig, alles auf den Zehntelmillimeter genau zu platzieren. Zum einen bemerkt diesen &#8222;Fehler&#8220; kein Mensch, zum anderen ziehen die wenigsten Drucker mehrere Blatt Papier immer exakt gleich ein, so dass schon wegen der mechanischen Toleranzen mehrere Urkunden nicht 100% gleich aussehen. Eine Erleichterung bietet LayoutEd mit den sogenannten Hilfsbildern: Die eingescannte Urkunde wird als Hilfsbild in den Hintergrund des Layouts gelegt, so dass die Texte schon am Bildschirm ungef\u00e4hr an die richtige Stelle gesetzt werden k\u00f6nnen. Hilfsbilder werden nie mitgedruckt.<\/p>\n<p>Noch ein paar Hinweise zu Urkunden:<\/p>\n<ul>\n<li>Wenn m\u00f6glich, sollte der Ersteller der Urkunde im Vordruck keinen Punkt hinter der Platzierung vorsehen. Es ist einfacher und optisch stimmiger, wenn dieser Punkt vom Programm per Layout eingef\u00fcgt wird.<\/li>\n<li>Man sollte sich klarmachen, wie die Vordrucke in den Drucker eingelegt werden m\u00fcssen, damit tats\u00e4chlich die Bildseite bedruckt wird. Vor allem bei Laserdruckern ist die Papierorientierung beim Einzug aus einem Papierfach nicht unbedingt dieselbe wie beim Einzelblatteinzug.<\/li>\n<li>Im Vorfeld einen Probedurchlauf machen, um zu sehen, ob und wie der Drucker mit dem meist schwereren Papier einer Urkunde zurechtkommt.<\/li>\n<li>Das Layout immer mit dem Drucker abstimmen, auf dem die Urkunden sp\u00e4ter auch tats\u00e4chlich gedruckt werden. Jeder Drucker hat einen etwas anderen unbedruckbaren Rand, ein auf einem Drucker eingepasstes Layout kann auf einem anderen um einige Millimeter verschoben sein.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 id=\"ftp\">12. Zwischenstand im Internet ver\u00f6ffentlichen<\/h2>\n<p>Regatta kann den aktuellen Zwischenstand per FTP auf einen Webserver hochladen, so dass Teilnehmer und Zuschauer ihn im Internet verfolgen k\u00f6nnen: Teilnehmer, Punktestand, die n\u00e4chsten Startaufrufe und alle Laufergebnisse.<\/p>\n<p>Eingerichtet wird das unter &#8222;Online \/ FTP Einstellungen&#8220; (Server, Benutzername, Passwort). Mit &#8222;automatischer Upload&#8220; l\u00e4dt das Programm nach jeder \u00c4nderung selbst hoch, sonst von Hand mit &#8222;Online \/ FTP Upload&#8220;. Hochgeladen werden Dateien im JSON-Format; damit daraus Webseiten werden, braucht es auf dem Server passende Seiten. Eine Beschreibung des Formats und fertige Beispielseiten liegen im Ordner Web der Regatta-Installation.<\/p>\n<p>Voraussetzung ist selbstverst\u00e4ndlich eine bestehende, funktionierende Verbindung ins Internet. Deren Einrichtung und Aufrechterhaltung ist nicht Bestandteil von Regatta, sondern erfolgt mit den M\u00f6glichkeiten des Betriebssystems. Wird dazu ein \u00f6ffentlicher Zugangspunkt (Hotspot, WLAN) benutzt, ist zu beachten, dass dieser oft erst eine Best\u00e4tigung im Browser verlangt, etwa das Akzeptieren der Nutzungsbedingungen. Auch das ist nicht Bestandteil von Regatta: Am besten vor Beginn der Regatta im Browser eine beliebige Webseite aufrufen und so pr\u00fcfen, ob die Verbindung wirklich besteht. Ist der Server nicht erreichbar, meldet Regatta das, an der Regatta selbst \u00e4ndert sich dadurch nichts.<\/p>\n<h2 id=\"einstellungen\">13. Einstellungen, Speichern und Ablageorte<\/h2>\n<p>Unter &#8222;Bearbeiten \/ Einstellungen&#8220;:<\/p>\n<ul>\n<li>Zwischenstand automatisch sichern: Nach jeder Ver\u00e4nderung der Regatta speichert das Programm automatisch in die zugeh\u00f6rige Datei, so dass bei einem Rechnerabsturz der letzte Zwischenstand immer verf\u00fcgbar bleibt. Die Einstellung ist nach der Installation eingeschaltet, und es gibt keinen wirklichen Grund, sie auszuschalten.<\/li>\n<li>automatisch drucken: siehe <a href=\"#drucken\">Abschnitt 9<\/a><\/li>\n<li>Gruppen beginnend mit &#8218;A&#8216; auff\u00fcllen: Geht die Teilnehmerzahl nicht gleichm\u00e4\u00dfig auf, erhalten die ersten Gruppen je einen Teilnehmer mehr, sonst die letzten.<\/li>\n<li>Bezeichnungen der beiden Ranglisten, z.B. der Name einer Landesrangliste oder eines Cups<\/li>\n<\/ul>\n<p>Von Hand gespeichert wird mit &#8222;Datei \/ Speichern&#8220; bzw. &#8222;Datei \/ Speichern unter&#8220;. Kann die Datei nicht geschrieben werden \u2013 z.B. weil der USB-Stick abgezogen wurde \u2013, meldet Regatta das mit Dateinamen und Ursache. Man kann es dann nochmals versuchen, unter einem anderen Namen speichern oder abbrechen; die Daten bleiben im Programm erhalten.<\/p>\n<p>Ablageorte:<\/p>\n<ul>\n<li>Regatten (.rgt): im Prinzip frei w\u00e4hlbar; empfohlen wird jedoch, der unter Windows \u00fcblichen Konvention zu folgen und sie unter Dokumente abzulegen, z.B. in Dokumente\\Regatta\\Daten<\/li>\n<li>Drucklayouts (.rep): Dokumente\\Regatta\\Layout<\/li>\n<li>Seglerdatenbank (SailDB.json): Dokumente\\Regatta<\/li>\n<li>Beispielregatten: Dokumente\\Regatta\\Daten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Layouts, Seglerdatenbank und Beispielregatten bleiben bei einer Deinstallation erhalten.<\/p>\n<p>Ausf\u00fchrliche Informationen, z.B. zu den genauen Regeln der einzelnen Wertungssysteme und zur Gestaltung der Drucklayouts, stehen in der Hilfe des Programms (Men\u00fc &#8222;? \/ Hilfe&#8220;).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download letzte Version Regatta \u2013 Grundlegende Bedienung Diese Beschreibung gilt f\u00fcr Regatta Version 2.0 (Oktober 2026). 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